Session 2

Unsere Geschichte geht weiter an dem Abend, an welchem die Abenteuerer in der “Taverne zur Samtpfote” auf ihre geglückte Mission anstossen. Sie sitzen mit Rurik Eisenbart an ihrem Stammtisch, als eine Bardin zu ihnen an den Tisch kommt, welche Rurik zu kennen scheint. Sie entpuppt sich als Billja Sturmklang, eine Bardin, die, wie Rurik, auch aus Trost stammt.

Als sie miteinander reden, kommt ein nach Ärger aussehender Mann an ihren Tisch. Er stellt sich als Varrin vor & spielt mit einigen der Abenteurern das Würfelspiel “Halblingsglück”.

Es stellt sich heraus, dass er beim Spiel mogelt und als er darauf angesprochen wird, wird er wütend und beginnt, sich mit den Abenteurern zu prügeln. Dabei kommen seine Kompanen dazu & einer von ihnen, Gabriel, wird ohnmächtig geprügelt. Daraufhin verschwinden sie, nachdem er geäussert hat, dass er von nun an seine Abende in der “Taverne zur spuckenden Seemöwe” verbringen wird. Dort trifft er Gleichgesinnte, die, wie er, keine Fans von Fremdem oder ganz spezifisch von Goblins, sind.

Als die Abenteurer zu Bett gehen, versorgt Billja ihre Konzertutensilien vor dem Hinterausgang der Taverne. Dort beobachtet sie, wie Purrlo mit einem Goblin ein friedliches Gespräch führt & wie der Goblin daraufhin in das Gebäude neben der Taverne verschwindet.

Am nächsten Morgen berichtet sie davon & die Abenteurer gehen zu diesem Gebäude, nachdem Feys Eule es ausgekundschaftet hat. Sie befinden sich vor der “Reparaturwerkstatt Flicken statt Verrotten”.

Sie sprechen einen Goblin namens Berte an, der ihnen verrät, dass sie dank Purrlo & der Bürgermeistern Hedda von Haldenfels eine 2. Chance erhalten haben, um ein neues Leben aufzubauen. Leider gebe es immer wieder Leute, die sie hier nicht haben wollen. Sie hätten am Tag zuvor einen Drohbrief erhalten, in dem stand, dass sie sich verziehen sollen. Im Couvert hatte es Giftstaub des Giftes “Der schwarze Tod”, welches einen Goblin (Orvist) vergiftet hat, woraufhin er in ein Koma gefallen ist. Die Abenteurer vermuten, dass dies das Werk von Varrin und seinen Männern gewesen sein könnte & versprechen, nach einem Gegengift zu suchen.

Sie teilen sich auf und besuchen verschiedene Etablissements der Stadt.
Alle ausser Corvax gehen nochmals schnell zu Purrlo zurück, welcher ihnen eine Stadtkarten von Shiganshina gibt.

Corvax ist zum Marktplatz gegangen, wo er vergebens nach der Wahrsagerin Zyretha Traumweberin sucht. Er trifft jedoch eine Frau an einem Tücherstand, die ihren Stand mit einem magischen Besen geputzt hat, der von selber fegt.

In dieser Zeit sind Fey und Veraya auf den grossen Platz. Fey ging in den Bücherladen zum alten Grimoire, wo sie beim Verkäufer Thalivor Archivon vergeblich nach Infos zum Gift/Gegengift gefragt hat. Er hat jedoch gesagt, dass es bei der Taverne zur spuckenden Seemöwe immer wieder zu Streits und Auseinandersetzungen kommt, was die Anwohner stört.
Veraya war im Tempel der Sternenseher, wo sie einen Mönch darum gebeten hat, den vergifteten Goblin in seine Gebete aufzunehmen und wo sie eine Spende getätigt hat. Auch der Mönch hat nur negativ von der Taverne berichtet.

In der Zwischenzeit waren Heikas und Billja im Rathaus, wo sie nach der Bürgermeistern Hedda von Haldenfels gesucht haben. Da sie nicht dort war und die Frau am Tresen gesagt hat, dass sie ihnen Bescheid geben werde, wenn sie Zeit hat, haben sie ihren Wohnsitz in der Taverne zur Samtpfote zusammen mit einem gefakten Namen angegeben. Die Frau hat ihnen noch den Rat gegeben, bei der Stadtwache um Hilfe zu bitten, oder beim Zaubertrankladen “Die alte Eichenflasche” vorbei zu schauen, wo sie dann auch hin gingen.

Dort trafen sie auf die Ladenbesitzerin Elendra Myrr und ihren Otter-Familiar Archiebald.

Sie sagt ihnen, dass sie dieses Gift einer Stadtwache namens Connor Gaul verkauft hat, da man dieses Gift nur mit einem Schreiben erhält, welches die Stadtwache für die Bekämpfung von Goblins ausserhalb der Stadtmauern, des Öfteren vorweist. Die zwei Abenteurer vermuten jedoch, dass dies Varrin in Verkleidung gewesen sein könnte, da sie das Aussehen ihm entsprechend beschrieben hat, worauf hin die Verkäuferin einen Zusammenbruch aufgrund von Schuldgefühlen hatte. Sie konnte ihnen jedoch noch mitteilen, dass es sich um das Gift “Der schwarze Tod” handelt, für dessen Gegengift es das Nachtschattenkraut braucht, welches man nicht einfach so erhält. Infos dazu würden sie höchst wahrscheinlich in der verbotenen Abteilung der Stadtbibliothek finden. 
Mit diesen Infos gingen sie zurück zum grossen Platz, wo die anderen bereits auf sie warteten.

Sie tauschten ihre Infos aus und beschlossen, dass Heikas & Fey in die Bibliothek gehen sollten.

Nachdem sich Fey in eine riesige Spinne verwandelt hat, schaffte sie es, sich in die verbotene Abteilung zu schleichen, wo sie das entsprechende Buch mit dem Gegengift fand und Hedda von Haldenfels herumschleichen sah.

Billja, Corvax & Veraya gingen in dieser Zeit zum Krimskramsladen “Der kuriose Kessel”, wo sie beim Verkäufter Bean (Gnom) folgendes kauften: eine Trompete, die Pfeile schiesst, einen Teekessel, der, 5 min. nachdem man Wasser eingefüllt hat, sehr viel Dampf produziert & ein metallenes Halsband, welches eine Blase um den Kopf bildet, dank welcher man 30 min. unter Wasser atmen kann.

Im Anschluss gingen sie zum Wächterhäuschen, wo die dort anwesende Stadtwache meinte, dass es durchaus einen Connor Gaul gebe & dass der nicht zu seiner Schicht erschienen sei.

Der von der Wache beschriebene Connor Gaul sei jedoch blond mit Schnauz.

Alle trafen sich erneut auf dem grossen Platz, wo Fey das Rätsel, welches zwischen der Seite im Buch zum Gegengift eingeklemmt war, vorlas. Sie fanden heraus, dass sie durch das Eindrücken bestimmter Steine des Brunnens in gewisser Reihenfolge eine Öffnung im Brunnensockel öffnen konnten.

Sie steigen eine Treppe in einen Schacht hinunter, der sich zu einem Höhlensystem öffnete.

Dort fanden sie eine grosse Höhlenhalle, welche von tausenden von Glühwürmchen beleuchtet war.
In einem Seitentunnel fanden sie ein verlassenes Camp mit einer Truhe. Beim Versuch, sie zu öffnen, stand Billja auf einen Rug of Smotherin, der sie angriff. Sie konnten ihn jedoch besiegen und fanden in der Kiste einen Bag of Holding (Fassungsvermögen 1 Quadratmeter).
Als sie weitergehen, kommen sie an einem Menschenskelett vorbei und Corvax wird, beim Versuch die nächste Kiste zu öffnen, von einem Mimic angegriffen. Er kann sich losreissen, woraufhin sie den Mimic leben lassen und weiter ziehen. Sie finden ganz zu hinterst in der Höhle das Nachtschattenkraut.
Auf dem Rückweg versperren ihnen drei Ankhegs den Weg in der grossen Höhlenhalle. Sie schaffen es, sie zu besiegen.

Sie gehen zurück in den Zaubertrankladen. Die Innhaberin hat eine Notiz hinterlassen, dass sie sich aufgrund der Aufregungen hinlegen gehen musste. Die Abenteurer würfen jedoch den Trank bei ihr selber brauen. Sie schaffen es und bringen das Gegengift zum Goblin. Es scheint zu wirken, doch der Goblin bleibt weiterhin bewusstlos. Als Dank, dass sie geholfen haben, erhielten sie das Angebot, dass sie von nun an immer gratis Reparaturen bei ihnen in Anspruch nehmen dürfen.

Als sie am Abend zurück in der Taverne waren, beobachteten sie, wie Purrlo mit Hedda flüsterte und wie bei ihnen einen finsteren Blick zuwerfen.