Session 4

Nach dem Zwischenstopp in der Taverne von Sina machen sich die Abenteurer wieder auf den Weg in Richtung Trost. Fey verwandelt sich in eine riesige Echse, wobei es einen Streit zwischen Heikas und Bilja gab, bei welchem es darum ging, wer auf Fey reiten darf. Auf dem Weg, nahe der Kreuzung, die runter in den Bezirk Iverion führt, überholt die Abenteurer eine schwer bewachte Karawane mit einer Kutsche in der Mitte. Hinten an der Kutschenwand ist eine aufgemalte Hand zu sehen. Aus der Kutsche heraus wirft jemand ein Flugblatt. Auf dem Flugblatt ist eine Art ‘Werbung’ für die Kirche “Das Haus der Erlösung” zu lesen.

Als es langsam Abend wird, erreichen die Abenteurer die Obstplantage, welche Trost umgibt. Bilja erzählt den anderen folgendes:

Auf der Plantage soll es eine Geisterfrau namens Freya geben. Es hat sie noch nie jemand gesehen, aber es sind schon Leute, die auf den Plantagen gearbeitet haben, verschwunden. Das könnte aber auch wegen den Wölfen, Banditen oder Goblins sein. Niemand kann sagen, ob die Geisterfrau echt ist.
Die Legende besagt, dass diese Frau, Freya, vor vielen Jahren als arme Frau mit Baby nach Trost kam & nach einem Apfel gefragt hat. Die Obstbauern haben ihr aber keinen gegeben und sie und ihr Baby sind verhungert. Daher sucht sie die Obstplantagen nun heim, um Rache zu üben.

Um die Geisterfrau abzuwehren, haben die Leute überall an den Wegen Totems aufgestellt:

Da es dunkel wird, sind sie gezwungen, auf der Plantage zu übernachten. Neben ihrem Schlafplatz befindet sich ein Wagen. Dort spielt eine Katze  zwischen den mit Äpfeln gefüllten Säcken. Sie hat mit einem Garnknäuel gespielt, der golden schimmert. Es ist ein Faden, der niemals reisst.

Die Abenteurer gehen schlafen, wobei immer jemand Wache hält. Sie wachen am Morgen auf und laufen weiter durch die Plantage, bis sie ein Fest erreichen.

Es handelt sich um eine Art Erntedankfest. Die Abenteurer schauen sich gewisse Stände an und gehen dann weiter. 

Plötzlich beginnt sich alles zu drehen und die Abenteurer erwachen erneut auf der Plantage und verlieren ein wenig Leben. Egal wohin die Abenteurer gehen oder was sie machen, sie landen immer wieder auf diesem Fest. Es scheint eine Art Loop zu sein. Sie bemerken, dass sie wohl in die Vergangenheit gereist sind. Plötzlich bemerken sie an einem Stand des Erntedanfests eine Frauenstimme. Als sie näher treten, hören sie, wie die Frau nach einem Apfel fragt. Sie haben die Vermutung, dass dies Freya aus der Legende sein könnte. Sie kaufen ihr einen Apfel.

Nachdem die Frau dankend den Apfel angenommen hat, erwachen sie erneut auf der Plantage. Dieses Mal jedoch ohne dass ihnen Leben abgezogen wurde. Sie können endlich weiterziehen.

In Trost angekommen, erkunden sie ein wenig das Dorf. Sie finden Rurik’s zuhause, das mit “Eisenbarts Obstwaren – jedes Wochenende in Shiganshina” angeschrieben ist. Ausserdem begeben sie sich in ein Spezialitätengeschäft; “Der Apfelkern”:

Die Besitzerin, Esther, scheint Bilja zu kennen und begrüsst sie herzlich. Plötzlich stürmt Esthers Sohn, Teyo, mit einem Eimer in den Laden.

Er erklärt, dass er dieses Jahr auch am Fischumzug teilnehmen möchte und erzählt den Abenteurern, dass morgen ein grosser Feiertag ist. In einem Weiher im Wald neben Trost gibt es sehr spezielle Fische, die für das Dorf heilig sind. Ein mal im Jahr werden die Fische mit Eimern in die Brunnen von Trost verlegt, damit die Einwohner den Weiher reinigen können. Daher hat Teyo einen Eimer organisiert. Er möchte unbedingt mitgehen und da seine Mutter im Laden sein muss, haben die Abenteurer angeboten, dass sie morgen mit ihm hingehen werden.